Podere Oliveto – Leben in der Natur
Unser Credo ist die Rückbesinnung auf die Kraft der Natur – gute, ehrliche Nahrungsmittel herzustellen, unser Anliegen.
Unser Credo ist die Rückbesinnung auf die Kraft der Natur – gute, ehrliche Nahrungsmittel herzustellen, unser Anliegen.
Ein unerwarteter Start ins neue Jahr
AllgemeinDas neue Jahr begann mit einer Überraschung.
An einem der ersten Tage lag plötzlich Schnee auf den Feldern und in den Wäldern. Für einen Vormittag war die Landschaft, die hier selbst im Winter meist grün und lebendig bleibt, von einer weißen Decke überzogen. Wege, Bäume und Olivenhaine wirkten vertraut und zugleich verändert, als hätte sich für kurze Zeit eine stille Winterruhe über alles gelegt.
Solche Tage sind hier selten. Umso größer war die Überraschung an diesem Morgen, als der Schnee die Landschaft unter einer weißen Decke gebettet hatte. Dieses wunderschöne Naturschauspiel hielt sich bis in den frühen Nachmittag hinein. Die Hügel lagen ruhig da, Geräusche wirkten gedämpft, und die gewohnte Bewegung der Landschaft schien für einen Moment verlangsamt. Erst später setzte sich die Sonne wieder durch. Der Schnee zog sich langsam zurück und gab den Blick frei auf das gewohnte Bild der Hügel und Haine im milden Winterlicht.
Mit dem Verschwinden des Schnees kehrte Bewegung in die Landschaft zurück.
Es war einer dieser Tage, an denen sich zeigt, wie schnell sich hier alles verändert – und wie selbstverständlich die Landschaft in ihren ganz eigenen Rhythmus zurückfindet.
So begann das Jahr mit diesem besonderen Morgen. Mit Vorfreude blicken wir auf die kommenden Monate auf der Podere – auf das Ende der Winterruhe, auf das allmähliche Erwachen der Landschaft und darauf, auch in diesem Jahr unsere Gäste wieder hier begrüßen zu dürfen.
Sommer ist Weinernte
AllgemeinAufgrund des milden Klimas beginnt hier die Weinernte einige Wochen früher, als man es aus Weinanbaugebieten in Deutschland kennt.
Ab Mitte Juli werden regelmäßig die Trauben inspiziert sowie Säure- und Zuckergehalt gemessen, um den bestmöglichen Erntezeitpunkt zu bestimmen.
In diesem Jahr fiel die Ernte in die heißeste Phase des Sommers. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, können Temperaturen von bis zu 38 Grad erreicht werden. Um der Mittagshitze zu entkommen, ging es mit den ersten Sonnenstrahlen früh am Morgen aufs Feld.
Gerade im Sommer sind diese Stunden besonders magisch: Wenn noch etwas Kühle aus der Nacht über den Feldern liegt und man der Natur beim Erwachen zuschauen kann.
Damit die Trauben noch vor der großen Hitze eingeholt werden konnten, haben alle mitangepackt – und bei einer familiengeführten Podere heißt das: Drei Generationen standen gemeinsam auf dem Feld.
Nachdem alle Trauben geerntet waren, wurden sie von ihren Stielen befreit und anschließend manuell gepresst, bevor sie in 20-Liter-Behälter abgefüllt wurden. Nun darf der Wein erst einmal bis ins nächste Jahr ruhen. In dieser Zeit kann er sich entwickeln.
Genau das lieben wir an diesem Ort: die Nähe zur Natur, das Arbeiten im eigenen Rhythmus und das Wissen, dass vieles Zeit braucht, um gut zu werden. Wir sind schon sehr gespannt darauf, unseren diesjährigen Wein im kommenden Sommer zu verköstigen – und vielleicht dieses besondere Gefühl eines Spätsommers, der nach Sonne, Erde und Gemeinschaft schmeckt, noch einmal darin wiederzufinden.
Wandmalerei
AllgemeinDiesen Sommer hatten wir unsere Freundin und Künstlerin Diana Lenz bei uns zu Besuch. Sie ist studierte Theaterkünstlerin und arbeitet für das Staatstheater Meiningen. Bereits im Jahr 2022 war sie so lieb, uns ein großes etruskisches Wandgemälde auf Leinwand zu malen, das heute unser Wohnzimmer auf besondere Weise prägt. Auch dieses Mal sollte wieder ein bleibender Eindruck entstehen. Statt auf Leinwand zu arbeiten, entschied sie sich diesmal dafür, direkt an der Wand zu malen, und erschuf innerhalb weniger Wochen ein einmaliges Kunstwerk.
Noch bevor die ersten Linien an der Wand sichtbar wurden, begann die eigentliche Arbeit im Stillen. Eine intensive Auseinandersetzung mit den typischen Strukturen, Motiven und Stilmitteln der Etrusker bildete die Grundlage, um dem Gemälde von Anfang an die gewünschte Ausstrahlung und Erscheinung zu geben. Aus diesen Vorarbeiten entwickelte sich nach und nach eine Skizze, aus der sich mit der Zeit das spätere Bild formte. Nachdem die Skizze feststand, begann die Arbeit an der Wand.
Zunächst brachte sie mit großer Sorgfalt ein Raster an, um die Zeichnung maßstabsgetreu zu übertragen. Schritt für Schritt wurde die Skizze anschließend mit Kohle auf die Wand gebracht und legte damit die Basis für das spätere Gemälde. In mehreren Etappen nahm das Bild allmählich Gestalt an und wurde immer deutlicher erkennbar.
Auch in der weiteren Ausführung orientierte sie sich an historischen Arbeitsweisen der Wandmalerei. Die Ausarbeitung erfolgte schrittweise, beginnend mit einer klaren Linienführung, auf deren Grundlage die Farben nach und nach aufgebaut wurden.
In der Farbwahl bezog sie sich ebenfalls auf überlieferte Stilmittel. Mit jedem weiteren Arbeitstag verdichtete sich das Bild und fügte sich mehr und mehr zu einem Gesamtbild. Über fast drei Wochen hinweg zog sich die Arbeit hin und erforderte viel Zeit und Ausdauer. Häufig arbeitete sie bis in den Abend hinein, teilweise auch darüber hinaus.
Nach der augenscheinlichen Fertigstellung folgte schließlich ein weiterer mutiger Schritt: das gezielte Abtragen des Gemäldes. Innerhalb weniger Stunden entstand durch präzise Handgriffe der Eindruck, als sei das Bild über Jahrhunderte hinweg gealtert. Stellenweise freigelegt, an anderen bereits bröckelnd, entstand die Illusion eines Werkes, das vor Tausenden von Jahren auf diese Wand aufgebracht worden war.
Auf diese Weise verbindet das Gemälde die Podere auf besondere Art mit der Geschichte des Ortes.
Der erste Funke unserer neuen Erntesaison
AllgemeinMit dem Frühling erwacht die Toskana zu neuem Leben. Die Olivenbäume müssen geschnitten werden, damit sie im Herbst wieder reichlich Früchte tragen. Drei Tage lang klettern wir zwischen den knorrigen Ästen, schneiden altes Holz heraus und geben den Bäumen ihre Form zurück. Diese Arbeit ist fordernd, doch der Duft der Erde und der weite Blick über die Hügel machen sie leichter. Der Schnitt markiert die erste Tätigkeit im neuen Erntezyklus, der uns bis in den Herbst begleiten wird.
Jeden Abend lodern die Feuer auf. Der zusammengetragene Schnitt wird verbrannt, und die ätherischen Öle in den Zweigen nähren die Flammen, die zischend in den Himmel schlagen.
Überall in der Ferne flackern ähnliche Feuer, wie geheime Zeichen, die den Frühling ankündigen. Der Rauch trägt den würzigen Duft von brennendem Holz und Olivenblättern durch das Land. Die Hitze der Flammen flimmert in der kühlen Abendluft, während Funken in die Dämmerung tanzen.
neue Produkte in unserem Shop
AllgemeinNach einem erfolgreichen Erntejahr haben wir unsere Produktpalette erweitert.
Ab sofort gibt es unseren neuen Rotwein Aneo in der 0,75 Liter und in der 1,5 Liter Magnumflasche zu kaufen. Er ist einfach großartig geworden und steht den Weinen unseres Nachbarn Bolgheri in nichts nach.
Als besonderes Highlight bieten wir eine Sonderedition Aneo in der 3 Liter Jeroboam-Flasche mit handgemalten Toskanamotiven vom internationalen Künstler Innokenti Baranov.
Die kleine und sehr exklusive Serie besteht nur aus 10 Flaschen mit individuellen Kunstwerken. Schaut Euch die Bilder im Shop an – sie sind einfach einzigartig.
Auch mit unseren CBD-Produkten sind wir nun endlich soweit, dass wir sie Euch präsentieren möchten. Ein schönes, natürliches, aromatisches Pflanzenmaterial verarbeiten wir zu Tee, Karamellbonbons und Gebäck.
Keine Angst, der THC-Gehalt von 0,2 % lässt keine Rauschzustände aufkommen, aber der Anteil an CBD garantiert eine beruhigende, angstlösende und entspannende Wirkung.
CBD – frische Buds, Teeblätter und Karamellbonbons
AllgemeinUnsere CBD-Produkte sind in diesem Jahr ebenfalls gut gelungen. Dank vielem Regen und der zuverlässigen toskanischen Sonne sind auf unserem Feld wunderbar nach Zitrusfrüchten und grünen Gräsern duftende Buds entstanden. Mit einem THC-Gehalt von nur 0,2 % und einem CBD-Gehalt von 17 % eignen sich die Produkte hervorragend für beruhigende Tees, leckere Karamellbonbons oder zum Aromatisieren und Räuchern.
Noch findet Ihr die Produkte nicht in unserem Shop – aber wer Interesse hat, kann sich gern über eine Anfrage an info@podere-oliveto.it über die Herstellung und Verarbeitung der CBD-Pflanzen informieren.
Stimmung am Morgen
AllgemeinWas für ein toller Sonnenaufgang – im Herbst sind einfach die Farben prächtiger, die Bilder beeindruckender und die Stimmung faszinierend!
Herbst = Olivenernte
AllgemeinKann es denn wahr sein? Der Herbst schickt schon seine ersten kühlen Nächte, und das Ende des Sommers ist nicht mehr fern.
Aber wir trauern nicht, denn Herbst bedeutet auch: OLIVENERNTE!!!
Nach einem desaströsen Ausfall der kompletten Olivenernte im vergangenen Jahr freuen wir uns nun auf die diesjährige Produktion unseres L’Oro Verde.
Wer mag, kann uns gern dabei unterstützen. Wir suchen immer fröhliche Erntehelfer, die Ihren eigenen Vorrat gleich mit nach Hause nehmen können.
unser CBD, rein natürlich – natürlich rein
AllgemeinDie neue Ernte wächst heran
und schafft es hoffentlich noch, bevor die Tage kürzer werden.
Aus dem vergangenen Jahr sind noch viele Buds übrig, die wir zu leckeren Karamell-Bonbons
und lustigem Eiskonfekt
verarbeitet haben.
Auch der köstlich duftende Tee ohne berauschende, aber mit beruhigender Wirkung kommt bei allen Cannabis-Freunden gut an.
Unsere neue Marmelade ist fertig!
AllgemeinSüße Aprikose und fruchtig-herbe Pflaume. Diese Duo kommt direkt aus der Natur und wurde mit einer Prise Vanillezucker und einem Spitzer Zitrone mit viel Liebe eingekocht. Wer einmal probieren möchte, findet die leckeren Fruchtaufstriche in unserem Shop zum Selbernaschen oder zum Verschenken.