Ein unerwarteter Start ins neue Jahr

 

Das neue Jahr begann mit einer Überraschung.
An einem der ersten Tage lag plötzlich Schnee auf den Feldern und in den Wäldern. Für einen Vormittag war die Landschaft, die hier selbst im Winter meist grün und lebendig bleibt, von einer weißen Decke überzogen. Wege, Bäume und Olivenhaine wirkten vertraut und zugleich verändert, als hätte sich für kurze Zeit eine stille Winterruhe über alles gelegt.

Solche Tage sind hier selten. Umso größer war die Überraschung an diesem Morgen, als der Schnee die Landschaft unter einer weißen Decke gebettet hatte. Dieses wunderschöne Naturschauspiel hielt sich bis in den frühen Nachmittag hinein. Die Hügel lagen ruhig da, Geräusche wirkten gedämpft, und die gewohnte Bewegung der Landschaft schien für einen Moment verlangsamt. Erst später setzte sich die Sonne wieder durch. Der Schnee zog sich langsam zurück und gab den Blick frei auf das gewohnte Bild der Hügel und Haine im milden Winterlicht.

Mit dem Verschwinden des Schnees kehrte Bewegung in die Landschaft zurück.
Es war einer dieser Tage, an denen sich zeigt, wie schnell sich hier alles verändert – und wie selbstverständlich die Landschaft in ihren ganz eigenen Rhythmus zurückfindet.

So begann das Jahr mit diesem besonderen Morgen. Mit Vorfreude blicken wir auf die kommenden Monate auf der Podere – auf das Ende der Winterruhe, auf das allmähliche Erwachen der Landschaft und darauf, auch in diesem Jahr unsere Gäste wieder hier begrüßen zu dürfen.