Sommer ist Weinernte
Aufgrund des milden Klimas beginnt hier die Weinernte einige Wochen früher, als man es aus Weinanbaugebieten in Deutschland kennt.
Ab Mitte Juli werden regelmäßig die Trauben inspiziert sowie Säure- und Zuckergehalt gemessen, um den bestmöglichen Erntezeitpunkt zu bestimmen.
In diesem Jahr fiel die Ernte in die heißeste Phase des Sommers. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, können Temperaturen von bis zu 38 Grad erreicht werden. Um der Mittagshitze zu entkommen, ging es mit den ersten Sonnenstrahlen früh am Morgen aufs Feld.

Gerade im Sommer sind diese Stunden besonders magisch: Wenn noch etwas Kühle aus der Nacht über den Feldern liegt und man der Natur beim Erwachen zuschauen kann.
Damit die Trauben noch vor der großen Hitze eingeholt werden konnten, haben alle mitangepackt – und bei einer familiengeführten Podere heißt das: Drei Generationen standen gemeinsam auf dem Feld.

Nachdem alle Trauben geerntet waren, wurden sie von ihren Stielen befreit und anschließend manuell gepresst, bevor sie in 20-Liter-Behälter abgefüllt wurden. Nun darf der Wein erst einmal bis ins nächste Jahr ruhen. In dieser Zeit kann er sich entwickeln.

Genau das lieben wir an diesem Ort: die Nähe zur Natur, das Arbeiten im eigenen Rhythmus und das Wissen, dass vieles Zeit braucht, um gut zu werden. Wir sind schon sehr gespannt darauf, unseren diesjährigen Wein im kommenden Sommer zu verköstigen – und vielleicht dieses besondere Gefühl eines Spätsommers, der nach Sonne, Erde und Gemeinschaft schmeckt, noch einmal darin wiederzufinden.


